20. Juli bis 24. Juli 2021

Arena Bucht Spiez, beim Restaurant-Hotel Riviera by Elio

Beginn jeweils um ca. 21.15 Uhr

Der Spiezer Werner Stalder und sein Team zeigen jeden Abend national und international erfolgreiche Streifen. Es freut uns, dass wieder Gäste anwesend sind, u.a. Anne-Marie Haller, Regisseurin des Films DAS LETZTE BUCH, Roman Droux, Regisseur des Films DER BÄR IN MIR sowie Theo Stich, Regisseur des Films MITHOLZ und Protagonisten.

Eintritt CHF 15.- (für die Schweizer Premiere des Films MITHOLZ vom Freitag, 24. Juli: CHF 18.-)

Für den Eröffnungsfilm WANDA, MEIN WUNDER vom 20. Juli 2021 erhalten Zuschauerinnen und Zuschauer, die im Besitz einer Raiffeisen Maestro- oder Kreditkarte sind, drei Franken Ermässigung. Die Karte ist an der Kasse vorzuweisen.

Reservationen, unnummerierte Plätze: eMail an info@filmfestival-thunersee.ch oder Tel. 079 241 41 24

Bei unsicherer Wetterlage wird guter Regenschutz empfohlen!

Parkplätze: Fahrzeuge sind zwingend auf öffentlichen Parkplätzen oder im Parkhaus Bucht zu parkieren. Zufahrt zum Hotel-Restaurant Riviera by Elio ist nur für den Zubringerdienst gestattet.

Abendkasse und FILMBAR öffnen um 19 Uhr! Geniessen Sie einen Apéro oder einen Snack und lassen Sie nach dem Film den Abend mit einem Gespräch an der Bar ausklingen.

Wer den Filmabend mit einem Nachtessen eröffnen möchte, dem wird das Restaurant Riviera by Elio oder eines der anderen Restaurants in der Spiezer Bucht empfohlen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und danken unseren Sponsoren und Partnern für die freundliche Unterstützung!

Flyer

Presseunterlagen

20.7.2021

20.7

WANDA, MEIN WUNDER

Film von Bettina Oberli (CH)

Die Arbeit ist schlecht bezahlt, aber Wanda braucht das Geld für ihre eigene Familie in Polen. Da alle unter einem Dach leben, bekommt Wanda einen intimen Einblick in das Familienleben der Wegmeister-Gloors. So intim, dass Wanda unerwartet schwanger wird. Von Josef.
Die Familie reagiert entsetzt. Die starren Strukturen, die ihr Leben schon immer bestimmt haben, beginnen zu bröckeln. Konflikte brechen aus, Vorwürfe werden laut. Und doch kommen sich in diesem emotionalen Chaos auch alle wieder näher.


Regisseurin Bettina Oberli («Die Herbstzeitlosen») wirft einen überraschenden und erfrischenden Blick hinter die Fassade einer wohlhabenden Schweizer Familie, der uns zum Lachen bringt und uns gleichzeitig den Spiegel vorhält – mit dabei ein hochkarätiges Schauspiel-Ensemble um Marthe Keller, Anatole Taubman und Birgit Minichmayr. «Wanda, mein Wunder» ist ein Film wie das Leben selbst: voller intensiver Momente – mal traurig und wütend, dann wieder lustig und von Freude erfüllt.

Trailer

21.7.2021

21.7

DAS LETZTE BUCH

Film von Anne-Marie Haller (CH)

Gast: Anne-Marie Haller, Regisseurin

DAS LETZTE BUCH stellt den ungewöhnlichen und aufregenden Lebensweg der Schweizer Schriftstellerin Katharina Zimmermann in den Mittelpunkt. Er wird zum Symbol für die erstaunliche Emanzipation einer Schweizer Generation von Frauen. Eine Generation, welche mit einer Heirat ihre Selbständigkeit verlor. Ohne Zustimmung des Ehemannes durften diese Schweizerinnen weder eine Stelle antreten noch ein Bankkonto eröffnen oder Verträge abschliessen. Wir alle sind noch geprägt von dieser Zeit, weit mehr als wir glauben: Unsere Mütter oder unsere Großmütter gehören zu dieser Generation.

Das Schweizer Bundesgesetz über die Gleichstellung von Frau und Mann ist keine fünfundzwanzig Jahre alt – und wie wir wissen: noch lange nicht umgesetzt. Durch die aktuellen Diskussionen rund um die Forderungen für Gleichstellung der Frauen in der Arbeitswelt, hat dieses Filmprojekt zusätzlich an Bedeutung gewonnen: DAS LETZTE BUCH geht der Frage nach, wie es einer Frau dieser Generation gelingen konnte, ein eigenständiges und kreatives Leben aufzubauen.

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22.7.2021

22.7

KINSHASA SYMPHONY

Film von Claus Wischmann und Martin Baer (D)

Zum Unabhängigkeitstag der Demokratischen Republik Kongo plant ein Sinfonieorchester (Orchestre Symphonique Kimbanguiste) ein grosses Freiluftkonzert in Kinshasa. Die meisten Musiker sind keine professionellen Künstler, sondern Arbeiter, Handwerker oder Händler. Mehrere tausend Zuschauer werden erwartet. Nur wenige haben Erfahrung mit klassischer Musik. Auf dem Programm stehen Beethovens Neunte, Carmina Burana, Werke von Dvořák und Verdi. Der Orchesterleiter Armand Diangienda erkennt, dass die heiklen Musikpassagen noch nicht sehr überzeugend klingen. Und der Chor kämpft mit den Tönen und der deutschen Sprache. Der Film begleitet einige Mitglieder des Orchesters auf deren Weg zum Konzert und zeigt diese bei den Proben als auch im Alltag bei deren Arbeit und zuhause. Der Film endet mit Ausschnitten des Auftritts.

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23.7.2021

23.7

MITHOLZ

Film von Theo Stich (CH)

Gäste: Theo Stich, Regisseur und Protagonisten

Die Schweizer Premiere des Films MITHOLZ von Theo Stich interessiert sehr. Wir zitieren aus dem Pressedossier film.frenetic.ch/de/1205: «Während des 2. Weltkrieges baut die Schweizer Armee in der Fluh von Mitholz ein riesiges Munitionslager. Es soll den Nachschub für die Truppen, die sich ins Reduit der Alpenfestung zurückgezogen haben, gewährleisten. Eine Strategie, die auf General Henri Guisan zurückgeht, der glaubt, die Schweiz so am besten verteidigen zu können.
Tatsächlich bleibt die Schweiz, abgesehen von einigen Bombardierungen an der Grenze, vom Krieg verschont. Mehr Probleme als der Feind schafft der Armee die Lagerung der Munition. Unmittelbar nach dem Krieg kommt es zu Explosionen in Munitionsdepots. Die grösste ereignet sich in der Festung Dailly bei Saint Maurice. Zehn Arbeiter sterben. Die Armeeführung diskutiert Massnahmen, verzichtet jedoch, die Vorschriften für die Lagerung der Munition zu verschärfen.»

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24.7.2021

24.7

DER BÄR IN MIR

Film von Roman Droux (CH)

Gast: Roman Droux, Regisseur

Die ersten arktischen Sonnenstrahlen des anbrechenden Sommers erwecken die Bären zum Leben. Sie kommen aus ihren Höhlen hinab auf die saftigen Küstenwiesen, um in den kristallklaren Wildbächen und an den Stränden nach Lachsen zu suchen. Bald sind die beiden Männer umgeben von unzähligen Wildtieren, mittendrin in der Welt der Bären. Sie erleben die Fürsorglichkeit einer ausgehungerten Bärenmutter, die entkräftet versucht, ihre Jungen durchzubringen. Erleben blutige Kämpfe riesiger Bärenmännchen, und die Tragik des Überlebenskampfes der wehrlosen Bärenkinder. Die Fabelwelt entpuppt sich als Momentum der Schönheit und Gefahr.
Roman Droux bringt Bilder von einzigartiger Nähe und Emotionalität auf die grosse Leinwand. Ein lebendiger Naturfilm für die ganze Familie. Fern oberflächlicher Erklärungsversuche, der jedoch Fragen aufwirft, und zeigt, dass wir die Magie der Natur nie vollständig erklären können, aber diese aus erster Hand hier erleben dürfen.

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