Neue Wellen am Thunersee freuen sich auf die neue Auflage 2010
Die Festivalleitung blickt auf eine erfolgreiche Durchführung des Festivals 2009 zurück.
Die Festivalleitung bedankt sich herzlich bei allen Besucherinnen und Besuchern, den Filmemacherinnen und Filmemachern und allen, die das Festival grosszügig unterstützt haben: Gemeinde Spiez, Stadt Thun, Sponsoren und Gönner.
Ein ganz grosser Dank geht an die freiwilligen Mitarbeitenden!
Die jungen Filmer sind die Sieger
Nach dreieinhalb Festivaltagen ging am Samstagabend 19. September 2009 das 20. Filmfestival Thunersee mit dem Jubiläumsabend zu Ende. Viele Zuschauerinnen und Zuschauer erfreuten sich am abwechslungsreichen und filmisch hochstehenden Programm in Thun und Spiez. Die Festivalleitung zieht ein positives Fazit aus dem neu konzipierten Festival.
Mit dem Jubiläumsabend zum 20. Filmfestival Thunersee und der Preisverleihung der Goldenen und Silbernen Drachen in den Sparten Spielfilm, Dokumentarfilm und Animationsfilm ging am späten Samstagabend das Filmfestival Thunersee zu Ende.
1. Goldener Ehrendrach an Luki Frieden
Einer der Höhepunkte des Festivals war zweifellos die Verleihung des 1. Goldenen Ehrendrachens an den Thuner Filmschaffenden Luki Frieden. Ihm war auch während drei Abenden die Retrospektive im Kino Movieworld in Spiez gewidmet. Es wurden Kurz- und Werbefilme sowie die Spielfilme „Tausend Ozeane“ und „November“ gezeigt.
Neue Wellen
Mit verschiedenen Neuerungen, eben „Neue Wellen am Thunersee“, wartete das diesjährige Festival auf:
Zu Beginn wurden im Schloss Spiez die viel beachtete Ausstellung der Rembrandt Radierungen in einen ersten Event des Filmfestivals mit einbezogen. Unter dem Titel „Rembrandt trifft Filmfestival Thunersee“ wurde nach einer Führung durch die Ausstellung der Film Rembrandt mit Klaus Maria Brandauer in der Titelrolle im Schlossgraben als open-air-Kino gezeigt.
An allen vier Festivalabenden waren die sechs Fassadenprojektionen in der Thuner Altstadt für viele Stadtbummler ein Anziehungs- und Blickpunkt.
Am Freitag wurde die Zusammenarbeit mit dem Café Bar Mokka in einer neuen Form mit einem Konzert von Mad Sheer Khan, begleitet von einem speziell ausgewählten Spielfilm, fortgesetzt.
Festival-Wellenreiter-Wettbewerb
Für den neu geschaffenen Festival-Wettbewerb standen der Jury 27 Filme zur Auswahl, welche von der Auswahlkommission aus 180 eingereichten Produktionen herausgefiltert worden waren.
Die Gewinner der schönen und begehrten Trophäen sind:
Spielfilm
Goldener Drache: „Ich träume nicht auf Deutsch“ von Ivana Lalovic
Silberner Drache: “Beheading of a Smiling Dog” von Georg Lendorff
Dokumentarfilm
Goldener Drache:"Mount St. Elias" von Gerald Salmina
Silberner Drache: „nid hei cho“ von Thais Odermatt
Animations-/Experimentalfilm
Goldener Drache:„Arme Seelen“ von Lynn Gerlach
Silberner Drache:„Die neue Waschmaschine“ von Winfried Bellmann
Der Publikumspreis im Festivalblocks Ore d’Orrore ging an
TILE M FOR MURDER von Magnus Holmgren, Schweden
104 Filme, 2250 Besucherinnen und Besucher
Insgesamt wurden am Festival 104 Filme gezeigt. 2250 Besucherinnen und Besucher liessen sich von diesen Filmwerken in den Bann ziehen. Die Serie der Filme in MenschenLebenGrenzen konnte in diesem Jahr erneut mehr Besucherinnen und Besucher in ihren Bann ziehen. Es scheint, dass sich die Filmfreunde gerne mit tiefgehenden und anschliessend in einem Forum diskutierten Filmen auseinandersetzen.
Bilanz
Die Festivalleitung zieht eine positive Bilanz des Festivals insbesondere für die Bereiche Organisation und Qualität der eingereichten Werke. Die Organisatoren hatten sich in einzelnen Filmblocks mehr Zuschauerinnen und Zuschauer erhofft und werden sich mit der Anzahl und der Art der Austragungstage und -zeiten für das nächstjährige Filmfestival Thunersee besonders auseinander setzen.
Analyse
In den nächsten Wochen wird die Festivalleitung eine eingehende Analyse des Festivals vornehmen. Bereits während des Festivals diskutierte Veränderungen und weitere Neue Wellen werden in die Planung der neuen Auflage des Filmfestivals Thunersee mit einbezogen und später publiziert.


